Programme - Ladwig's Dixieland Kapelle

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Programme

Für das Auditorium gibt es passend zu den Programmen jeweils ein Fotoalbum mit Schnappschüssen aus dem Leben der Protagonisten.
ADRIAN ROLLINI
Eine Zeitreise in die Blüte des Jazz
Adrian Rollini, 1903 in New York geboren, begann als Wunderkind – mit vier Jahren konzertierte er im Waldorf Astoria, als Teenager spielte er Klavierrollen ein, mit Anfang 20 meisterte er das Bass-Saxofon in Rekordzeit. Seine Zusammenarbeit mit Bix Beiderbecke im Herbst 1927 ist legendär. Ladwig’s Dixieland Kapelle swingt im Stile von Adrian Rollini und erzählt seine spannende Geschichte von 1903 bis 1956.
LOUIS ARMSTRONG
Sein Leben, seine Musik
Louis Armstrong wuchs in den Straßen, im Rotlicht- und Unterweltmilieu von New Orleans auf, landete in der Besserungsanstalt, bevor er die neu aufkommende Jazzmusik revolutionierte und zum Swingen brachte. Armstrongs Talent als Musiker, Sänger, Showman und Komponist trug den Jazz in die ganze Welt. Ladwig’s Dixieland Kapelle entführt in die Welt des großen Musikers und erzählt interessante, manchmal amüsante Geschichten aus seinem Leben.
SIDNEY BECHET
Kreolisches Jazz-Genie
Bechets Musik ist eine Melange aus ursprünglicher New Orleans Musik und Pariser Swing – in New Orleans ist er geboren, sein letztes Lebensjahrzehnt hatte er in Frankreich verbracht. Eine seiner größten Kompositionen wurde posthum noch bekannter – die Chris Barber Band hatte 1959 mit Bechets „Petite Fleur“ von 1952 einen Riesenhit. Der vermutlich größte Musiker aus New Orleans neben Louis Armstrong galt als „Trompeter ohne Trompete“ – Sidney Bechet dominierte die Bands mit seinem Sopransaxofon, auf dem er stilbildend wurde. Ladwig’s Dixieland Kapelle spielt herrliche Songs aus dem Repertoire des legendären Kreolen und skizziert seinen Lebensweg.
TRAD JAZZ – seine Geschichte und die Entstehung des Begriffs Jazz
Vom frühen Blues über den Ragtime entstand um 1900 in New Orleans eine neue Musik, anfangs noch sehr marschmäßig und vielfach auf Instrumenten, die aus dem Bürgerkrieg übrig geblieben waren. Louis Armstrong brachte dem „Jazz“ das Swingen bei. King Oliver, Jelly Roll Morton, Sidney Bechet, Fats Waller, Bix Beiderbecke, Duke Ellington und viele weitere herausragende Musiker prägten die ersten Jahrzehnte des „alten“ Jazz, der nach Bebop und Cooljazz in den 1950er-Jahren ein „Revival“ mit Chris Barber, Kenny Ball, Acker Bilk, der Dutch Swing College Band etc. erlebte. Ladwig’s Dixieland Kapelle zeichnet in Musik und Worten die Entwicklung des Traditional Jazz nach.
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